Mittwoch, 26. August 2020

Tag 10: Heiligenblut bis Döbriach

Heiligenblut bis Döbriach am Millstättersee:


Heute hatte ich wieder ein gemütliches spätes Frühstück (8 Uhr). Es hatte 11 ° C, die Sonne schien und der Großglockner war gut zu sehen.


Um 8:30 Uhr saß ich auf meinem Rad. Raus aus dem Ski-/Fahrradstadel und die 17 %-ige Auffahrt zur B107, der Großglockner-Bundesstraße (wie sie ab Heiligenblut heißt), rauf. Von nun an ging’s bergab. Und wie! Kehren, Kurven, und ich fuhr rasant talwärts.

In Winklern änderte ich spontan meinen ursprünglichen Plan, das Mölltal entlang bis zum Millstättersee zu fahren, dem kürzesten Weg mit den wenigsten Anstiegen. Stattdessen fuhr ich den Iselsberg hinauf, um wenigsten einen Pass des Tages im Programm zu haben.


Der Anstieg war harmlos. Der Iselsberg ist erst von der anderen Seite anspruchsvoll! Die Abfahrt Richtung Lienz war richtig steil, hatte einige Kehren und Kurven, und ich verlor mehr als 550 Höhenmeter. Herrlich! Richtig toll runterzufahren! Für’s nächste Mal vielleicht eine Herausforderung. :-)




Kurz vor Lienz bog ich in die B 100, die Drautalbundesstraße ein. Lang hielt ich es nicht aus auf der Bundesstraße. Die vielen Autos und LKWs, die knapp an mir vorbeirauschten, bewogen mich dazu, den Drautalradweg zu suchen. Eine sehr gute Entscheidung. Ich war mitten in der Natur und genoss die Fahrt.












Auf dem Drautalradweg blieb ich schließlich bis Sachsenburg. Danach fuhr ich auf verschiedenen Landstraßen, bis ich ein Taferl "Millstättersee Radweg" entdeckte. Den Millstättersee fuhr ich das Nordufer entlang bis Döbriach, meinem Etappenziel.



Mein Quartier mitten im Ort erreichte ich um 18 Uhr 20 nach 120 km.

Gesamtstrecke 120,01 km
Zeit in Bewegung 7 h 02'
Gesamtzeit 9 h 54'
Temperatur in der Früh 11 °C, tagsüber bis zu 26 °C
sonnig

Summe aller Steigungen: 942 m
Höhe Heiligenblut: 1.265 m ü NHN
Höhe Döbriach: 602 m ü NHN

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