Die Königsetappe:
Mein Wecker läutete um 5:30 Uhr, um 6:30 saß ich bereits beim Bäcker im Ort und frühstückte. Um 7 war ich unterwegs Richtung Ferleiten. Ja, ich wollte noch einmal über den Großglockner fahren. Ich startete so früh, um Bedingungen wie auf der Südosttangente auf der Großglockner Hochalpenstraße zu vermeiden. Ganz ist es mir nicht gelungen. Autos, Motorräder, ab und zu ein Fahrrad. Alles tummelte sich bereits um 8 Uhr auf der Panoramastraße.
5 Grad zeigte mein Thermometer beim Wegfahren an. Die Landschaft war ein wenig wolkenverhangen. Aber in Ferleiten überwog nur noch die Sonne.
Meine Jacke verstaute ich wieder in der Packtasche. Beim Radeln wird einem ohnehin warm. Diesmal hatte ich Begleitung von zwei Deutschen. Der eine fuhr in etwa mein Tempo, der andere fiel bald zurück. Ich bin den Glockner ja bereits im Juni gefahren und schaffte es bis zum Parkplatz Fuscher Törl ohne Absteigen. Diesmal musste ich in der Hexenküche einen Zwischenstopp einlegen. Ich hatte Gepäck für 2 1/2 Wochen dabei, ein anderes Rad mit nicht ganz so guter Übersetzung wie das weiße MTB, vielleicht haben mich auch die vielen Autos irritiert. Nach einem kurzen Stopp fuhr ich den Rest bis zum Parkplatz Fuscher Törl problemlos rauf. Viel fehlte nicht mehr.
Zur Edelweißspitze fuhr ich ebenfalls. War heute ganz Europa hier unterwegs? Chaos auf den Parkplätzen, Chaos auf der schmalen Kopfsteinpflasterstraße. Mittagspause machte ich wieder in der Edelweißhütte.
Auf der Passhöhe Fuscher Törl schaute ich mir diesmal die Gedenkstätte für die verunglückten Bauarbeiter beim Bau der Großglockner Hochalpenstraße genauer an. Im Inneren der Gedenkstätte sind die Namen auf einer Tafel eingraviert.
rauf auf‘s Hochtor, dem zweiten Pass an der Großglockner Hochalpenstraße,
und runter auf die Kärntner Seite. Herrlich! Meine Felgen wurden brennheiß! Meine Bremsbacken wohl auch. Die beiden Deutschen verabschiedeten sich bei der Abzweigung zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Sie fuhren rauf, ich ließ sie diesmal aus und fuhr auf direktem Weg nach Heiligenblut.
Die heutige Etappe war sehr anspruchsvoll und anstrengend, aber die Krönung meiner Tour :-) Es ist einfach ein Erlebnis, in den Bergen mit dem Rad zu fahren, das Gebirge zum Greifen nahe zu sehen. Nur die vielen Autos und Motorräder haben ein wenig gestört.
Heiligenblut erreichte ich um 17 Uhr und suchte gleich meine Pension auf.
Gesamtstrecke 53,44 km
Zeit in Bewegung 6 h 11'
Gesamtzeit 10 h 56' (inkl. Frühstück beim Bäcker in Bruck)
Temperatur in der Früh 5 °C, am Berg um die 13 °C, in Heiligenblut bei meiner Ankunft um die 17 °C
sonnig, perfektes Bergwetter
Summe aller Steigungen: 2.137 m
Höhe Bruck: 752 m ü NHN
Höhe Heiligenblut: 1.265 m ü NHN
Heiligenblut erreichte ich um 17 Uhr und suchte gleich meine Pension auf.
Gesamtstrecke 53,44 km
Zeit in Bewegung 6 h 11'
Gesamtzeit 10 h 56' (inkl. Frühstück beim Bäcker in Bruck)
Temperatur in der Früh 5 °C, am Berg um die 13 °C, in Heiligenblut bei meiner Ankunft um die 17 °C
sonnig, perfektes Bergwetter
Summe aller Steigungen: 2.137 m
Höhe Bruck: 752 m ü NHN
Höhe Heiligenblut: 1.265 m ü NHN



























....wo sind die Murmeltier Fotos....sonst wie immer schöne Eindrücke, die du und vermittelst. Lgm
AntwortenLöschenKeine Ahnung wo die sind! Hab nur die Hinweisschilder gesehen. Vielleicht muss man dazu weg von der Straße?
AntwortenLöschen